People are not handicapped by their condition, but by other people.

Don’t get adapted to the inacceptable.

Blog Eintrag 03.11.20: Der FC St. Pauli - You Never Walk Alone

 

Blog Eintrag 03.11.20: You Never Walk Alone

 

„Die größte Gefahr für die emanzipierte Frau ist der linke Mann und seine Verzweiflungsverleumdungen“*

oder

„Was der SPD-Ortsverband Bremerhaven mit dem Hamburger FC St. Pauli und der Hamburger Sozialsenatorin Melanie Leonhard zu tun hat“

 

*) Ersteres hatten wir diese Woche übrigens schon an anderer Stelle angemerkt...

 

Wir wissen ja, dass Männer immer wieder über uns verzweifelt sind, deswegen wollen wir diesen Blog heute um ein weiteres Kapitel der männlichen Frauenförderung erweitern. Gemäß unserer Satzung widmen wir uns bekanntlich nicht nur der Durchsetzung von Behindertenrechten, sondern auch ausführlich der öffentlichen Adressierung von gesellschaftlichen Missständen im Umgang mit Frauen, sodass wir den heute zugespielten Ball hier gerne aufnehmen wollen.

Es gab nämlich mal wieder Post. Wir hatten uns schon gewundert, dass es so lange so ruhig war. Einschreiben / Eigenhändig.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: Vereinsrauswurf eines weiblichen Vereinsmitglieds des FC St. Pauli, das sich gegen linksextremistische Männerbedrohungen anderer männlicher FCSP-Mitglieder zur Wehr gesetzt hat, und das rechtswidrige Finanzgebaren des Fanladens unter Veruntreuung von SGB VIII-Geldern, die gesetzlich nicht verhandelbar explizit für die Mädchen- und Demokratieförderung vorgesehen sind, mit dem aber tatsächlich der männliche Linksextremismus der Flora-Fraktion rund um den Fanladen finanziert wird, an die Sozialbehörde gemeldet hat. Stichwort 50 % Frauenquote auf der letzten Mitgliederversammlung. Hallo Melanie Leonhard – da war doch noch irgendwas mit Ermittlungsverfahren und Bremerhavener Promotion - siehe unten der Blogeintrag vom 01.11.20.

 

Todsünde des weiblichen FCSP-Mitgliedes: Es hat vor allem sexuelle Missbrauchshandlungen an Frauen durch andere männliche Vereinsmitglieder in der Kurve öffentlich gemacht hat, indem sie der St. Pauli Satzung und der Satzung des DFB folgend die zuständigen Gremien des DFB eingeschaltet hat und die Vertuschungen der Aufklärung der sexuellen Belästigung von Frauen am Millerntor durch die Vereinsleitung um Christiane Hollander und Oke Göttlich persönlich rechtskonform adressiert hat. Schäm Dich Christiane, als Frau bei sowas mitzumachen.

Mit Jura und Rechtsstaat haben die Jungs bei St. Pauli es allerdings bekanntlich nicht so, die Linksextremisten-Fraktion will den ja gerade abschaffen. Deswegen haben sich also wieder alle richtig über die Demokratin aufgeregt. Und bis heute nicht wieder einbekommen, denn 50 % Frauen in Vereinsführungspositionen ist wirklich etwas dreist und sexuelle Belästigung oder sexuellen Missbrauch gibt es natürlich auch nicht in der Kurve. Schon gar nicht durch andere männliche Vereinsmitglieder, das sind natürlich nur die bayerischen Touristen, die mit der Freiheit auf der Reeperbahn nicht umgehen können, wenn sie mal in der Kurve stehen, nicht etwa die volltrunkenen eigenen Leute, an deren Alkoholkonsum die Vereinsleitung kräftig verdient, also auch keine Ambitionen hat, dies zu ändern. Wen scheren da schon die paar Frauen, die begrapscht werden, wenn es um Millioneneinnahmen aus dem Bierverkauf geht.  

Wir halten es heute kurz: Es wurde Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Hamburg gegen Christiane Hollander und Oke Göttlich wegen der Vorgänge gegen das Vereinsmitglied erstattet, die Hamburger Antikorruptionsstelle und der Verfassungsschutz informiert. Und der DFB natürlich auch. Das alles schon am 20.01.20, 25.01.20 sowie am 02.07.20 nochmal ganz ausführlich. Frauen durch schwarz gewandete Männer öffentlich zu bedrohen, dass sie in ihrer Existenz vernichtet werden, wenn sie „sich mit dem FC St. Pauli-SPD-Filz in der Hamburger Verwaltung anlegen“ hat ungefähr so viel mit Demokratie und Rechtsstaat zu tun, wie die Rote Flora mit einer rattenfreien Wohlfühloase.

 

Daher an dieser Stelle auch nur eine kurze Message an die alten Herren vom FC St. Pauli Ehrenrat, Frau 2020 muss die nämlich nicht wichtiger machen, als sie sind:

 

Es ist nicht das Problem der Frauen 2020, wenn Ihr auf Eure alten Tage Twitter ignoriert. Selbstverständlich wurde auf Eure vorherigen „Einladungen“ reagiert, nämlich per öffentlicher Twitter-Mitteilung, dass ein demokratisch nicht legitimiertes Gremium wie Ihr, das für Frauen und Behinderte fallübergreifend nicht erreichbar ist und demokratische Mitglieder auf der Mitgliederversammlung verleumdet, hier kein Ansprechpartner für Frauen 2020 ist. Ihr könnt ja mal transparente demokratisch legitimierte Partizipationsstrukturen für Frauen und Behinderte schaffen, ansonsten sind die deutschen Gerichte für Euch am Ende des Tages zuständig.

Könnt Ihr alles hier noch mal nachlesen: https://twitter.com/EUscienceaddict/status/1291336656268582913 und hier  https://twitter.com/EUscienceaddict/status/1291587092729012225

Der verlinkte Artikel zu Hinter grabschenden Männern in der Kurve ist hier in aller Ausführlichkeit zu lesen.

Der Andy Grote war also auch voll im Bilde und sogar Eure eigene Twitter-Redaktion. Wenn G20-Andy im Verein bleiben darf, dann die Personifizierung der 50 %-Frauenquote wohl erst recht. Stichwort Entgrenzungspolitik. Aber das lassen wir sonst auch gerne gerichtlich überprüfen. Dafür gibt es den Rechtsstaat schließlich für Frauen, um Herren wie Euch in die rechtsstaatlichen Schranken zu weisen und zu erden, wenn sie gerade mal wieder vor lauter Begeisterung über sich selbst wegfliegen.

Läuft also. Euren heutigen Brief geben wir nicht nur an die Hamburger Bürgerschaft, um mal zu klären, wie das zukünftig mit den SGB VIII-Geldern für Frauen- und Mädchenförderung für den Fanladen so laufen könnte, sondern lassen auch die Welt am Umgang der alten Herren des Ehrenrates des FC St Pauli teilhaben, indem wir das Schreiben und den diesbezüglichen Umgang mit gleichstellungsrechtskundigen emanzipierten Frauen beim FC St. Pauli hier online stellen. Kümmert Euch mal lieber darum, dass wir endlich wieder konkurrenzfähigen Fußball am Millerntor sehen.

Wieso 50 % Frauenquote, die Meldung von sexuellen Übergriffen auf Frauen zu deren Abstellung und Strafverfolgung oder gar die Meldung von Steuer- und Mitgliedsbeitragsveruntreuung an Vereinsleitung und die zuständigen Ermittlungsstellen im deutschen Rechtsstaat Vereinsschädigung sein soll, könnt Ihr dann gerne öffentlich dem Gericht erklären. Wir dachten bisher, das wäre konkrete Umsetzung von Verfassungs- und Strafrecht. Aber wir lernen ja gerne von und mit Euch.

 

Und danke für die aktive Teilnahme an unserer Awareness-Kampagne zu Frauenrechten und gegen sexuelle Belästigung von Frauen im Fußball. Und nein, das Vereinsmitglied wird natürlich nicht freiwillig aus dem Verein austreten. Wieso sollte sie? Ihr Vereinsausschlussantrag wegen Frauen- und Behindertendiskriminierung gegen unseren mehr als amtsmüden demokratieverliebten Vorsitzenden des Ehrenrates Manfred Heinzinger kommt. Per Gerichtsvollzieherzustellung, weil das so schwierig ist mit den Faxzustellungen an den FC St. Pauli Ehrenrat... Nicht nur bei der SPD Bremerhaven und der Hamburger Sozialbehörde.

 

#YouNeverWalkAlone #EuropäischeOpferschutzrichtlinie #IstanbulKonvention


 
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