People are not handicapped by their condition, but by other people.

Don’t get adapted to the inacceptable.

Unsere Fälle

Ihr Fall bei uns?

Hier soll es um die Sichtbarmachung der "Einzelfälle" gehen. Wir wollen, Ihre Geschichte in die Öffentlichkeit bringen und die dahinter liegenden strukturellen Systemfehlstellungen, die zu Ihrem Fall geführt haben, aufzeigen. Um notwendige Systemänderungen öffentlich adressieren und Strafverfolgung durchsetzen zu können. In jedem einzelnen Fall.

Wenn Anwälte bundesweit davor warnen und explizit raten, nicht gegen Straftaten von Richtern, Ärzten, Polizisten, Betreuungsbehörden oder Jugendämtern vorzugehen, weil man Gefahr laufe, sich als bereits Geschädigter der Genannten nur zusätzlichen staatlichen Repressalien sowie strafrechtlicher Verfolgung auszusetzen, muss im liberalen Rechtsstaat öffentlich diskutiert werden, was in der rechtsstaatlichen Ausbildung der Mitarbeiter in Legislative, Exekutive und Judikative in der Bundesrepublik in den letzten Jahren eigentlich versäumt wurde, wenn selbst der Anwalt nicht mehr an die Existenz des demokratischen Rechtsstaats glaubt. 

Wir arbeiten teamweise und interdisziplinär an uns herangetragene Fälle von Geschädigten auf, um zügig Lösungen für die Betroffenen zu ermöglichen. Wir arbeiten kostenlos, unabhängig und sind niemandem verpflichtet. 

Wir bilden insbesondere im Rahmen unserer Freiwilligendienste und Studienpraktikamöglichkeiten junge Menschen und Interessierte in der Human Rights Arbeit aus und legen Wert auf internationale wissenschaftliche Vernetzung und enge Zusammenarbeit mit EU, UN und Europarat. 

 

Wie erfahren wir von Ihrem Fall?

Sie schicken uns eine Mail, wir nehmen dann Kontakt zu Ihnen auf. Sie schicken uns Ihre Akten und wir sichten Ihren Fall. Dann besuchen wir Sie persönlich und besprechen, wie wir Ihren Fall aufarbeiten.

 

Ist Ihr Fall interessant für uns?

Wir möchten Ihre Geschichte als Betroffene / Betroffener, Angehörige / Angehöriger oder Zeugin / Zeuge hören und Ihnen eine Plattform für eigene Veröffentlichungen geben. Können Sie eine der nachfolgenden Fragen mit ja beantworten?

 

  • Sind Sie Betroffener, Angehöriger oder Zeuge von Menschenrechtsverletzungen vor Ihrer Haustür geworden?
  • Sind Sie geschlechtsspezifisch diskriminiert worden?
  • Sie wollten bei der örtlichen Polizei eine Strafanzeige stellen und wurden abgewimmelt oder gar genötigt, es zu unterlassen?
  • Wurden Sie rechtswidrig fixiert oder haben eine rechtswidrige Fixierung beobachtet?
  • Sind Sie als Angehöriger von Betroffenen von Betreuungsbehördenmitarbeitern oder Richtern genötigt und bedroht worden, selber unter gesetzliche Betreuung gestellt zu werden, wenn Sie die Strafverfolgung wegen Rechtsbeugung gegen Betreuungsbehördenmitarbeiter oder Betreuungsrichter nicht unverzüglich unterlassen?
  • Sind auch Sie mit Strafanzeigen von Richtern wegen angeblicher Richternötigung bedacht worden, nachdem Sie richterliche Rechtsbeugung adressiert haben, weil Richter Ihre betroffenen Angehörigen oder Freunde nicht vor Pflegegewalt geschützt haben? 
  • Haben Sie Ihren Job verloren, weil Sie Pflegegewalt bei Ihrem Arbeitgeber adressiert und die Abstellung gefordert haben?
  • Ihnen wurde häusliche Gewalt angetan, Richter oder Behördenmitarbeiter negieren diesen Umstand aber rechtswidrig und teilen Ihnen mit, es habe keinen Vorfall gegeben?
  • Sie haben etwas erlebt, das nicht genau in die obigen Felder passt, möchten dies aber trotzdem mit uns teilen? Tun sie es!

 

Denn Sie sind leider nicht alleine. Und dagegen wollen wir gemeinsam mit Ihnen etwas tun, denn hier setzt unsere Arbeit an. Wir haben verschiedene Möglichkeiten der Netzwerkarbeit für Sie:

1. Sie schicken uns Ihren Fall, wir arbeiten ihn auf und adressieren in öffentlich gemäß unseres Arbeitskonzeptes.

2. Sie schreiben selbst Ihren Fall auf und schicken ihn uns.

3. Sie melden uns Beobachtungen, Erfahrungen oder Hinweise, die für unsere Arbeit wichtig sein könnten. Anonym. Zum Beispiel im Rahmen unserer Zeugenaufrufe im Fall Michael P. und im Fall Edith R.

4. Sie wenden sich direkt an die mit der Recherche zu unseren Fällen beschäftigten Journalisten, die Sie der Tagespresse entnehmen können.

5. Sie melden Beobachtungen, Erfahrungen oder Hinweise zum Grundrechtsschutz Pflegebedürftiger, Menschen mit Behinderung oder psychischen Erkrankungen direkt an die United Nations High Commissioner for Human Rights (OHCHR), Mrs. Michelle Bachelet Jeria. Und setzen uns in Kopie, damit wir mitlesen, nachfragen oder weiterhelfen können.

6. Sie melden Beobachtungen, Erfahrungen oder Hinweise zu Gewalt gegen Frauen, pflegebedürftige Frauen, Frauen mit Behinderung oder Frauen mit psychischen Erkrankungen direkt an das Referat Implementierung der Europäischen Opferschutzrichtline bei der Europäischen Kommission nach Brüssel. Und setzen uns in Kopie, damit wir mitlesen, nachfragen oder weiterhelfen können.

7. Sie melden Verstöße und Diskriminierungen gegen Frauen und weibliche Gewaltopfer und wir melden diese im Rahmen des Implementierungsverfahrens an die GREVIO-Kommission des Europarates.

 



 
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