People are not handicapped by their condition, but by other people.

Don’t get adapted to the inacceptable.

Wie wir arbeiten

So arbeitet das Netzwerk Pflegegewalt

Wir sind eine interdisziplinär besetzte Hamburger NGO, die sich bundesweit zivilgesellschaftlich und wissenschaftsorientiert gegen Menschenrechtsverletzungen vor unserer eigenen Haustür engagiert. Wir arbeiten wissenschaftsorientiert und interdisziplinär, weil wir glauben, dass die Herausforderungen eines politisch wieder aus den Angeln geratenen Europas nur gemeinsam durch Wissensaustausch, Erfahrungsaustausch, europäische Vernetzung und Evaluation zu lösen sind.

Wissenschaftlich glauben wir, dass wissenschaftliche Fakten und Erkenntnisse einer breiteren Öffentlichkeit besser zugänglich gemacht werden müssen, um die Verbreitung von Fake News und die bewusste Irreführung von Teilen der Gesellschaft durch gezielte Lancierung von Falschinformationen, wie sie von einzelnen politischen Gruppierungen vorsätzlich zur Zerstörung einer freiheitlichen demokratischen Gesellschaft insbesondere auf Social Media Kanälen eingesetzt werden, einzudämmen.

Völkerrechtlich konzentrieren wir uns auf die Durchsetzung der völkerrechtlichen Schutzrechte insbesondere von Frauen, Kindern, Menschen mit Behinderung und Menschen mit psychischen Erkrankungen. Wir fokussieren in diesem Zusammenhang insbesondere das nationale Monitoring der Implementierung von Istanbul Konvention, CEDAW, UN-BRK, UN-KRK, EMRK und der Europäischen Opferschutzrichtlinie vor Ort bei uns in der Bundesrepublik und bei unseren europäischen Partnern. Die an uns herangetragenen Fälle von Menschenrechtsverletzungen analysieren wir insbesondere hinsichtlich möglicher Verstöße gegen diese völker- und bundesrechtlichen Rechtsnormen.

Nationalrechtlich arbeiten  wir nach dem strategische Prozessführungsansatz mit dem Ziel, von Geschädigten an uns herangetragene Fälle von der ersten Minute der Fallbearbeitung so systematisch aufzuarbeiten, dass diese rechtlich zu einem Grundsatzurteil durch den EGMR geführt werden können, um so nachfolgend nationale Gesetzgebungsprozesse zur Korrektur der öffentlich adressierten Missstände durch den deutschen Gesetzgeber einzuleiten.

Politisch sind wir überzeugte Europäer und halten die Errungenschaften des völkerrechtlichen Menschenrechteschutzregimes nach dem 2. Weltkrieg für die Basis der europäischen Demokratie. Nationale Verstöße gegen das internationale und europäische Menschenrechteschutzregime stellen somit immer auch eine Aushöhlung demokratischer europäischer Grundwerte dar, die öffentlich zu adressieren sind, um frühzeitig demokratischen Unterwanderungen entgegenzuwirken und so Frieden und Sicherheit in Europa dauerhaft zu sichern. Wir verdanken Frieden und Sicherheit in unseren Leben der Europäische Union, diese gilt es zu erhalten und zu schützen. Die Europäische Union hat uns mit ihren umfangreichen Fördermitteln unsere europäischen und internationalen Erfahrungen in unseren Leben und Karrieren erst ermöglicht, nicht Ryanair.

In unserer Jugendförderung konzentrieren wir uns gemäß der Ergebnisse der New Narrative for Europe Kampagne darauf, Jugendlichen und jungen Erwachsenen neue Partizipations- und Ausdrucksmöglichkeiten am europäischen und nationalen politischen Diskurs zu ermöglichen, ihnen eigene Projektentwicklungsmöglichkeiten zu stellen sowie ihnen die gesamtgesellschaftliche Dimension ihres Handels zu vergegenwärtigen. Wir möchten, dass die EU für sie über uns und unsere Arbeit erfahrbar wird, um die Distanz zwischen Brüssel und ihnen aufzulösen, sie zur Beteiligung am europäischen Diskurs zu bewegen und so auch auf das nationale System und die Weiterentwicklung der eigenen unmittelbaren Gesellschaft in der sie leben, einzuwirken. Hierbei nutzen wir insbesondere auch das Wissen dieser uns nachfolgenden Generation, z.B. für unsere Social Media Kampagnen oder bei der Entwicklung neuer Lernansätze im E-Learning. Denn diese Generation weiß selbst am besten, was sie braucht.

Psychologisch stellt das Konzept der sekundären Viktimisierung unsere Arbeitsgrundlage in der Arbeit mit Opfern von Menschenrechtsverletzungen dar. Die Europäische Opferschutzrichtlinie fokussiert im Rahmen ihres Schutzansatzes gerade die Verhinderung dieser sekundären Viktimisierung, wir möchten mit unserer Arbeit unseren Teil dazu beitragen, die Umsetzungsstrategie der EU 2021 – 2025 für den Bereich der Bundesrepublik zu fördern. Von uns betreuten Opfern von Menschenrechtsverletzungen erhalten daher einen ganzheitlichen Betreuungsansatz, bei dem sowohl die konkrete individuelle Einzelfalllösung, als auch die Abstellung der strukturellen Missstände, die erst zur Entstehung der konkreten Menschenrechtsverletzung im individuellen Fall geführt haben, fokussiert werden.

Zu unserer wissenschaftlichen Begleitforschung finden Sie hier weitere Informationen.

Im Rahmen der Umsetzung unserer Projektstrategie 2020 – 2025 fokussieren wir in den nächsten 5 Jahren schwerpunktmäßig folgende Projekte.


 
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